13.01.2018 Theaterstadl Markdorf

Gelesen im Südkurier:

Soul Kitchen im Theaterstadel: „Das ist der geilste Club in Deutschland“

Soul Kitchen aus München geben ihren Jahresauftakt im Markdorfer Theaterstadel und feiern die Location als „geilsten Club in Deutschland“. Besser kann das Jahr kaum starten!

Soul Kitchen aus München spielen gern im Markdorfer Theaterstadel. Soul Kitchen aus München spielen gern im Markdorfer Theaterstadel.

Seine Liebeserklärung an denTheaterstadel scheint zum Ritual geworden zu sein. Auch an diesem Wochenende wandte sich Trompeter André Carol von der Band Soul Kitchen aus München gleich nach dem ersten Titel ans Publikum: „Der Theaterstadel ist der geilste Club in Deutschland.“ Vertrauen wir ruhig seinem Urteil, kommt Soul Kitchen doch ziemlich herum in der Republik. Die nächsten Auftritte sind in Dortmund, Braunschweig, Dresden, aber auch in Bregenz oder in St. Moritz.

So besonders wie die Atmosphäre der Kult-Bühne am Gehrenberg, so besonders ist auch das Programm dort. Und „Soul Kitchen“ gehört ganz ohne Zweifel zu den festen Größen darin. Seit Jahren schon starten die Münchner ihr Konzertjahr mit einem Auftritt im Theaterstadel. Gewiss kein schlechter Einstand für die Fans – eine ganze Reihe von ihnen ist aus der gesamten Region beziehungsweise aus dem Bayerischen angereist. Grüßende Gesten und freudiges Wiedererkennen der Musiker inklusive.

Insofern fiel dann auch die Aufwärmphase für die Zuhörer sehr kurz aus. Zwar waren – das hatte die Nachfrage zum Konzertauftakt, wer denn zum ersten Male dabei sei, gezeigt – etliche Gäste tatsächlich Neulinge in Sachen Soul-Kitchen-Soul. Doch die waren bald infiziert vom Drive der Band und von der mitreißenden Mitsing-, Mitklatsch-, Mittanz-Begeisterung der Menge vor der Bühne.

Kein Wunder, wenn die Band ihr Ohrwurm-Repertoire abspielt – mit Titeln wie „Celebration“, „Get lucky“, „Please Don’t Stop“ oder „Crazy“. Bei diesen Titeln beeindrucken Donniele Graves und John Alexander sowohl mit ihren Stimmen als auch mit ihrem Temperament. Es passt einfach. Denn weder Schlagzeug noch Gitarre lassen Wünsche offen. Auch nicht das E-Piano und schon gar nicht die Bläser, deren über den Abend verstreute Soli das Publikum mit Jubelrufen quittiert. Kurz: Es war ein fabelhafter Konzert-Abend mit ebenso fabelhafter Stimmung. Besser lässt sich ein Jahresauftakt kaum denken.

Zeitungsartikel Südkurier

Konzertmitschnitt 2017